Getreide

Auf unseren Getreideflächen bauen wir ca. 70% Winterweizen und 30% Körnermais an. Mittlerweile wird der größte Teil des Getreides für die Herstellung unseres eigenen Hühnerfutters verwendet. So erreichen wir eine durchgehend hohe und gleichbleibende, von uns selbst kontrollierte Futterqualität, die sich im Geschmack unserer Eier wiederspiegelt.

Weizenernte mit dem Mähdrescher eines Lohnunternehmers

Konstruktionsskizze vom Hersteller des Mähdreschers

Funktionsweise eines Mähdreschers:
Das Schneidwerk mäht das Getreide ab. Über den Einzugskanal gelangt das Schnittgut zum Dreschwerk, wo die Getreidekörner mit schnell rotierenden Trommeln aus den Ähren durch ein Sieb gedroschen werden. Eine Nachfolgende Reinigung trennt noch verbliebene Spreu, Grannen und Kurzstroh ab. Die Körner gelangen dann über einen Elevator in den Korntank (Bunker). Das Stroh wird über die Restkornabscheidung wieder aufs Feld befördert.

Ein weiterer Lohnunternehmer beim Dreschen unseres Getreides. Stimmt das Wetter und ist das Getreide trocken genug zum Einlagern, so wird auch in Nachtschichten gedroschen

Nach einigen Runden wird der ca. 10.000 Liter fassende Bunker über eine ausfahrbare Förderschnecke auf den LKW oder Anhänger entleert

Getreideannahme auf unserem Hof. Das Getreide wird durch ein Gitterrost in einen Betontrichter entladen. Ein Elevator befördert die Körner zur Reinigungsanlage

Das hohe Silo im Vordergrund beherbergt die Getreidereinigungs- und Trockungsanlage. In den sechs Silos können insgesamt 1200 Tonnen Getreide gelagert werden

Blick vom Steg auf den Getreidesilos auf den Kloppenheimer Berg. Am Silogehäuse der Getreidetrockung sind drei Vodafone Mobilfunkantennen montiert

Nach der Ernte werden die Stoppeln untergegrubbert

Cultan-Verfahren:

Neuerdings wird auf dem Margarethenhof zur Stickstoff-Düngung im Getreide das umweltverträgliche Cultan-Verfahren angewendet. Cultan (Controlled Uptake Long Term Ammonium Nutrition) bedeutet: Direkt an der Wurzel  der Pflanze wird mittels Injektion ein Ammonium-Depot zur Verfügung gestellt aus der sich die Pflanze ernähren kann. Sie kann jeder jederzeit nach Bedarf auf das Depot zurückgreifen. Selbst in Trockenzeiten wird die Pflanze ausreichend ernährt. Ein weiterer Vorteil ist: Die Stickstoffverluste sind minimal, ein Auswaschen wird weitestgehend verhindert. Die Stickstoffdüngung kann somit reduziert werden. Dies kommt der Umwelt zugute.

Stickstoff-Injektion im Cultan-Verfahren